Es geht im Web nicht mehr ohne! Social Media Communitys schießen wie Pilze aus dem Boden. Facebook, Twitter und Co haben Besucherzuläufe wie kaum andere Seiten. Die Frage ist warum, was ist das Besondere an diesen Platfformen. Warum veröffentlichen User ihr komplettes Profil mit unzähligen privaten Daten auf einer Onlineplattform, die auch noch aus dem Ausland kommt (wie viele große Projekte).
Ganz einfach: User sind Herdentiere und wenn jemand den man kennt dort eingetragen ist, dann trägt sich der entsprechende User ebenfalls dort ein. Dafür nehmen User sogar in Kauf, sich durch eine hochkomplexe Administrationsplattform zu quälen.
Oft habe ich bei der eigenen Projektentwicklung Kommentare gehört wie: “Unsere Plattform ist zu komplex.”. Aber warum haben sich dann damals ALLE bei ebay registriert, was für einen Internetanfänger auch heute noch aufgrund der Komplexität eine kleine Herausforderung sein kann. Ebenso Amazon.com, auch dort kennen User sicherlich nicht einmal 10% der im Adminbereich angebotenen Funktionen bzw. Optionen.
“Wenn natürlich ALLE dort registriert sind, dann MUSS da ja was dran sein”. Viele dieser Datenschleudern werden jedoch von Suchmaschinenoptimierern regiert. Diese sorgen dafür, dass ständige neue Inhalte über sog. Apps (Applications = Anwendungen) automatisert ins Profil gepumpt werden. Für ein vollgestopftes Profil bedarf es meist nur eines Buttons für die Homepage (sharing/ bookmark Optionen für Social-Mediadienste), die dann z.B. Newstitel, Bild und URL des Artikel über eine Schnitstelle einspielen.
Und wieder besteht bei allen Social-Media-Diensten, die mit riesigen Datenmenge hantieren, die Verpflichtung schlechte Inhalte von guten Inhalten zu trennen und die guten hervorzuheben. Wie aber werden diese hervorgehoben.. dazu mehr im nächsten Blog-Beitrag.